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Von Wieselburg an der Erlauf nach Gresten Die nachfolgenden Bilder sind heute nicht mehr möglich, da die Bahnlinie 1998 (wie zuvor bereits erwähnt) auf Normalspur Traktion umgebaut wurde. |
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Mit gleich zwei Güterzügen wurde die Bahnlinie im Blockabstand am 11. August 1997 bedient, wobei die Teleskop- Haubenwagen für das Welser Profilwerk in Gresten bestimmt sind. Holzfracht zur Fa. Mosser in Randegg gab es an diesem Tag erst mit der dritten Fuhre am Nachmittag. Die normalspurigen Güterwagen laufen auch hier auf schmalspurige Rollwagen. In Wieselburg waren daher umfangreiche Verschubarbeiten zum Auf- und Abrollen der Wagen erforderlich. Hier wurden die Güterwagen an die Normalspurlinie nach Pöchlarn übergeben. |
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Am Vormittag des 03. August 1990 kreuzen im Bahnhof von Steinakirchen am Forst die 2095.004 & die 2095.011 mit ihren Güterzügen. Zu dieser Zeit war der Personenverkehr aufgrund der hohen Frachtbeförderung bereits eingestellt. Wie man auf dem Bild erkennen kann, befördert die 2095.04 einige Holzwagen vom Sägewerk der Fa. Mosser in Randegg bis Wieselburg. Dort werden die Normalspur Wagen von den schmalspurigen Rollwagen abgerollt und danach geschieht der Transport auf der Normalspurbahn bis Pöchlarn. Von dort erfolgt der Weitertransport auf der Westbahn (Wien- Salzburg) an den jeweiligen Bestimmungsort. Die 2095.011 ist in Richtung Gresten zum Welser Profilwerk unterwegs. Hier werden zumeist schwere Stahl- Rollen (sogenannte Coils) transportiert. Aus diesem Grund wurde der Güterzug mit der 2095er nach Gresten in der Regel in zwei Teilen gefahren. Die 600 PS starken Dieselloks waren oftmals an deren Leistungsgrenze angelangt. Dieses Problem hat man mit der Umspurung der Bahntrasse nun behoben.
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Das schönste Fotomotiv auf der Grestener Strecke bietet die Ruine Perwarth, nahe der gleichnamigen Ortschaft. Die 2095.013 ist am Morgen des 11. August 1997 mit einem Teleskop- Haubenwagen Zug zum Welser Profil Werk in Gresten im Einsatz. Zu dieser Zeit waren die Pläne zur Umspurung der Bahn in vollem Gange, davon zeugen die kleinen roten Markierungspfäle aus Holz, die entlang der gesamten Bahnstrecke die künftige Breite der Trasse kenntlich machen sollte. Den letzten letzten schmalspurigen Güterzug beförderte die Dampflokomotive der Reihe Mh 6 (ÖBB 399.06) am 03. April 1998 von Gresten bis Wieselburg a. d. Erlauf. Damit war dann das Ende der Schmalspur Traktion auf dieser Bahnstrecke für immer besiegelt. Als Erinnerung bleiben heute diese Bilder. Bleibt zu hoffen, dass man mit der Umspurung der Bahntrasse die Arbeitsplätze in dieser relativ Strukturschwachen Region sichern und ggf. sogar ausbauen kann. |
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Am 03. August 1990 ist die 2095.011 soeben im Endbahnhof Gresten eingefahren und setzt gerade an das andere Zugende um. Die Holzwagen stammen aus dem Anschlussgleis der Fa. Mosser in Randegg und wurden bereits auf der Fahrt nach Gresten mitgenommen, um sich das nochmalige umständliche Umsetzen in Randegg zu ersparen. Im Hintergrund die Ortskirche der Gemeinde Gresten. |
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Am 20. Juli 1985 wurde die “Krumpe” noch im Personenverkehr betrieben. Im Endbahnhof Gresten konnte Gustav Stehno die beiden 2095er (.015 & .013) kurz vor der Rückfahrt nach Wieselburg a. d. Erlauf sehr schön in Szene setzen. |
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Nach rund 62,4 Kilometer (von Ober Grafendorf gerechnet) oder 24,8 Kilometer von Wieselburg an der Erlauf, erreicht die 2095.06 mit einem Güterzug den Endbahnhof Gresten. Die Güterwagen sind wieder für das Welser Profil Werk bestimmt. Da die Bahnlinie erst 1927 fertiggestellt werden konnte, heben sich die schönen Bahnhofsgebäude entlang der Bahnstrecke deutlich von dem doch zumeist einheitlichen Baustil der Schmalspurbahnhöfe in Österreich ab. Im Zuge der Umspurung auf Normalspur Traktion ist das Heizhaus in Gresten jetzt ohne eine Gleisanbindung. Ursprünglichen Planungen zufolge sollte die Grestener Linie von hier aus mit der Ybbstalbahn im Bahnhof Ybbsitz anschließen. Fehlende Gelder, aber auch der 2. Weltkrieg beendeten dann endgültig diese kühnen Pläne. Mit dieser Anbindung in das nahe Ybbstal und mit einer Bahnverbindung von Mariazell über den Seeberg Sattel nach Kapfenberg hätte man ein ähnlich langes Netz einer zusammenhängenden 760 mm Schmalspurstrecke gehabt, wie es einst in Bosnien- Herzegowina existierte. |
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