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Das Bild vom Hauptplatz in Gmünd entstand am Abend des 16. August 1994 kurz vor einen kräftigen Gewitterschauer. |
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Hochbetrieb herrscht am 20. Juli 1987 im Schmalspurteil des Heizhauses von Gmünd. Vor dem eigentlichen Schuppen für die Dampflokomotiven stehen die beiden 2095er (007. & 012). Dahinter sind noch die beiden Stütztender Dampfloks der Reihe 399 (04. & 02) und die 2091.02 zu sehen. Rechts neben dem Schmalspurbahn Bereich steht noch der Rechteck -Schuppen der Normalspurbahn von Wien nach Gmünd- bzw. Prag (Franz- Josefs- Bahn). |
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Die Bekohlungsanlage für die Schmalspur- Dampflokomotiven kam nach der Einstellung der Strecke Kühnsdorf -Eisenkappel nach Gmünd und damit zur Waldviertelbahn. Am Abend des 16. August 1994 wird die 399.04 nach einem anstrengenden Tag für Maschine und Personal noch mit neuen Vorräten für den nächsten Tag versorgt. In den 1990er Jahren blieb auch als einzige Maschine dieser Reihe die 399.04 nicht von der Umstellung auf Computernummern verschont. Jahre später hat man wieder die zuvor verwendete Beschilderung angebracht, die speziell den 399er besser zu Gesicht steht. |
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Am frühen Morgen des 21. August 1998 ist die 2095.014 mit einem kurzen Güterzug aus Langschlag auf dem Rückweg nach Gmünd. Zwischen Dietmanns und Ehrendorf verläuft die Waldviertelbahn nur wenige hundert Meter von der tschechischen Grenze entfernt. |
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Zwischen Alt Weitra und Weitra verläuft die Bahn am Seidl Teich. An besonders windstillen Tagen, von denen es im Hochland des Waldviertels nicht sehr viele gibt, kann man dort auch in den Genuß einer Wasserspiegelung kommen. Mehrere Anläufe waren nötig, damit das Bild dann schließlich im Kasten war. Der 5090.05 ist hier am Morgen des 16. August 1994 in Richtung Gmünd unterwegs. |
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Der Seidl Teich zwischen Alt Weitra und Weitra aus einer anderen Perspektive. Die 399.04 ist mit dem nachmittäglichen Dampfzug nach Groß Gerungs im Einsatz (16. August 1994). Mit Volldampf bewältigt die markante Stütztender Dampflok die 25 Promille (!!) Rampe in den Ullrichser Schleifen. |
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Bei Ausfall einer der beiden Triebwagen der Reihe 5090 (004. & 005) kam eine 2095er mit einem recht betagten Wagenpark zum Einsatz. 1996 war der 5090.05 aufgrund von Getriebeproblemen für längere Zeit schadhaft abgestellt, so dass dann für einige Zeit solche Bilder möglich waren. Die 2095.014 ist am Abend des 03. Juli 1996 in den Ullrichser Schleifen in Richtung Gmünd unterwegs. Die grünen Vierachser waren die letzten Personenwagen der ÖBB, die bei einer österr. Schmalspurbahn in dieser alten Lackierung im Planeinsatz standen. |
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Kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof von Weitra passiert die 2095.014 am 05. Juli 1996 das Veitsgraben Viadukt mit dem Blick auf das Schloss Weitra. Dieser Fotopunkt war nur mit einer kleinen Leiter möglich, da das Schloss sonst hinter Büschen und Bäumen verschwand. Inzwischen sind die Bäume deutlich höher gewachsen, so dass dieses Bild in dieser Form nicht mehr möglich ist. |
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Den abendlichen Personenzug von Gmünd bis Langschlag hat der 5090.05 am 05. Juli 1996 übernommen. Hoch oberhalb der kleinen Ansiedlung Roßbruck verläuft hier die Schmalspurbahn sehr idyllisch. Derartige kleine Gehöfte sind typisch für die strukturschwache Region des Waldviertels. Früher wurde die Region auch als “Armenhaus” Österreichs bezeichnet. Arbeitsplätze gab es zumeist nur in der Landwirtschaft, der Tourismus war, wenn überhaupt nur spärlich vorhanden und so mussten viele Bewohner des Waldviertels nach Wien zur Arbeit “pendeln”. In einigen grenznahen Regionen standen z. T. Häuser viele Jahre leer, erst ein Struktur- Programm sorgte für eine gewisse Belebung der Region. Inzwischen sind hier sogar Möglichkeiten für einen “sanften Tourismus” erfolgreich umgesetzt worden. Die Nostalgiezüge im Waldviertel sind ein wichtiger Bestandteil dieses Tourismus Konzeptes. |
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Die 2095.014 hat soeben Bruderndorf verlassen und wird nun in den Großen Bruderndorfer Tunnel einfahren (05. Juli 1996). |
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Mit einer Ersatzgarnitur ist die 2095.014 am Nachmittag des 05. Juli 1996 von Groß Gerungs kommend nach Gmünd unterwegs. Bei Langschlag passiert der Zug, die auf einer kleinen Anhöhe gelegene bunte Ortskulisse des kleinen Ortes. |
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Ursprünglich gab es sogar Planungen die Waldvierteler Schmalspurbahn bis an die Donau (bei Grein/ Donauuferbahn) zu verlängern. Der 1. Weltkrieg machte dieses Projekt zunichte. Danach war lange Zeit keine Rede mehr davon. Erst während des 2. Weltkrieges kamen erneut Planungen zum Weiterbau auf. Aber auch dieses Projekt verlief sprichwörtlich im Sande. Und so erging es der Waldviertelbahn, wie vielen anderen österr. Schmalspurbahnen auch- sie endete an einem Ende der Strecke ohne einen weiteren Bahnanschluss. Lediglich in Gmünd können die Fahrgäste mit dem Zug in die großen Städte wie Wien und Prag reisen, aber auch diese Möglichkeiten werden nur mäßig in Anspruch genommen. Hier fehlt es an attraktiven Zugverbindungen im Bereich der Normalspurbahn. Davon hätte dann auch die Waldviertelbahn zu Planzeiten noch profitieren können. Heute darf man froh sein, dass überhaupt noch die Nostalgiezüge auf dieser reizvollen Schmalspurbahn verkehren. Bleibt zu hoffen, dass die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen vielleicht mal wieder einen planmäßigen Betrieb auf der Schmalspurbahn (südlicher Streckenteil) zulassen !! |
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